dessine-moi un mouton*


2024, textile work
1,20*4,20 m
wool, metal

shown in:
FAILLING SYSTEM,
the end of patriarchy?

13.04. - 08.06.2024
Kunstverein Augsburg, Augsburg (de)

pictures:
Magdalena Jooss
Franziska Schrödinger

for their help, thanks to:
Laura Buenaventura,
Mauricio Hölzemann,
Maxine Weiss

*draw me a sheep
*Zeichne mir ein Schaf

coming...
(english)

coming...
(français)

Was bedeutet Queer-sein, keine Familie zu haben? Welche Möglichkeiten gibt es, eine Gemeinschaftzu bilden und gemeinsam etwas aufzubauen? Wirmüssen die Familie neu definieren und uns mitethischen Fragen auseinandersetzen, die dieheutige Gesellschaft erschüttern. Was bedeutet es, Kinder zu wollen, wenn es biologisch unmöglich ist? Was rechtfertigt diesen Wunsch? Zeugung oder Erziehung?
(deutsch)







documentation:






exhibition text:
coming...
(english)

coming...
(français)

Die Ausstellung “Failing System: The End of Patriarchy?” lenkt den Blick auf die Wechselbeziehungen zwischen Feminismus und heute nach wie vor global bestehenden, patriarchalischen Machtstrukturen. Sie kritisiert das vorherrschende System und hinterfragt die Verflechtungen von Patriarchat, Kolonialismus und Kapitalismus. Mit Beiträgen internationaler Künstler*innen beleuchtet sie Themen wie Biopolitik und soziale Ungleichheit und taucht dabei in sehr intime Narrativen ein.

Sandra Singh, Marina Marković, Sandra Bejarano und Pierre-Yves Delannoy thematisieren den Anspruch der Gesellschaft an den eigenen Körper. Sie arbeiten die vermeintliche Wertigkeit heraus, die ein Mensch nur durch Reproduktion zu erhalten scheint. Gemeinsam dekonstruieren sie diese biopolitische Fehlvorstellung und stechen dabei in ein sozialpolitisches Wespennest.
Sophia Süßmilch, Milena Wojhan, Verena Seibt und Thomas Splett schaffen den Sprung vom Menschen zum Tier, das als mystische Gestalt, Zwischenwesen und Symbol für neue Lebensformen steht. Es scheint etwas verstanden zu haben, was der Mensch nicht begreift. So schafft es die Vision einer möglichen feministischen Zukunft.
Zama Cebsile Mwandla und Rosanna Graf arbeiten sich tief hinein in eine weibliche Wut, die sich von Trauma und Ohnmacht nährt. Brutal reißen sie alte Wunden auf, um sie frei von Tabus offen zur Schau zu stellen.

Die Künstler*innen nähern sich so – mal distanziert analytisch, mal sehr persönlich – den Grenzen patriarchal geprägter Gesellschaftsnormen und Rollenerwartungen aus unterschiedlichen Richtungen. Sie zeigen Wege auf, diese zu durchbrechen. Gelingt es ihnen damit, unser Bewusstsein für soziale Ungleichheiten und die Notwendigkeit einer gerechteren Zukunft zu schärfen? 
(deutsch)







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